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Snapchat für Blogger: Go’s und No Go’s...

Snapchat für Blogger: Go’s und No Go’s

Wenn ich zwischen Instagram, Twitter und Snapchat als soziale Plattform wählen könnte, dann würde meine Wahl in ersten Linie definitiv auf Snapchat fallen. Instagram ist bei mir schon lange raus und mit Twitter muss ich mich immer noch richtig anfreunden. Snapchat hingegen hat sich bei mir schnell ins tägliche Leben eingefunden und nach anfänglichen Nutzerschwierigkeiten (die Oberfläche ist eben nicht immer so intuitiv), kann ich nun sagen, dass ich gut und gerne Zeit mit Snapchat verbringe. Nachdem ich bereits eine Typologie von Snapchat-Usern veröffentlicht habe, bei der ich ein wenig über uns User herziehe, möchte ich heute mein Augenmerk auf die Benutzung von Snapchat für Blogger lenken. Dabei möchte ich Tipps geben, aber auch Dinge erwähnen, die wirklich gar nicht gehen! Viel Spaß beim Lesen. Und auch hier gilt wieder: Nicht allzu ernst nehmen!

Go: Baue eine Bindung zu deinen Lesern auf

„Hallo Snapchat“ – Was hast du da gerade gesagt? Hand aufs Herz: Wer begrüßt seine Follower so? Tatsächlich mehr Leute als man eigentlich denkt. Ich finde diese Anrede wirklich schrecklich. Schließlich sagst du ja auch nicht „Hallo Instagram“ oder „Hallo Facebook“. Also entweder keine Anrede oder etwas Einfaches wie „Hallo ihr Lieben“, das reicht mir schon. Wie soll da sonst eine Bindung entstehen? Wenn der erste Schritt dann getan ist, kannst du uns einen Einblick in deine Welt zeigen und Dinge erwähnen, die sonst nirgends Platz finden. So können deine Leser mehr über dich erfahren und interessieren sich vielleicht auch mehr für dich, weil du ihnen plötzlich noch sympathischer geworden bist. Wenn dir Leute im Chat schreiben, antworte darauf und schon ist die Bindung etwas stärker. Ich persönlich mag Snapchat genau deswegen: Man kann schnell und unkompliziert seinen Senf dazugeben und genauso schnell auf den Senf antworten!

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No Go: Die Ästhetisierung der Stories

Ein weiteres Merkmal, das mir leider negativ aufgefallen ist: Die Ästhetisierung der eigenen Story. Eine Bloggerin in meinem Feed packt einfach den hellen Filter über all ihre Bilder und Videos, sodass ich schon fast geblendet werde. Rumspielereien mit Filtern sind gerne erlaubt (aber bitte nicht zu viel), dafür gibt es Snapchat schließlich, aber wieso wird Snapchat zu Instagram 2 deklariert? Wo anfangs genau das Echte im Vordergrund stand, wird nun auch hier darauf geachtet alles schön in Szene zu setzen. Aber dabei sollte Snapchat doch genau das Gegenteil sein, oder nicht?

Go: Mehr als nur Bloginfos

Blogger, die nur ihre neuen Blogposts promoten und immer nur ihre Werbegeschenke zeigen, langweilen mich auf Dauer. Wenn ich deinen Blog sehen will, gehe ich auch auf deinen Blog. Klar, kannst du erwähnen, dass ein neuer Beitrag online ist. Dafür reicht aber ein kurzes Statement. Generell folge ich Menschen, weil ich eben mehr als nur den Bloginhalt sehen möchte. Behind the Scenes sind schön und gut, aber ich sehe lieber, was die Person sonst so in ihrer Freizeit macht und was sie den Tag über beschäftigt abseits vom Blog und anderen Social Media Plattformen.

Genauso schade finde ich es, wenn immer nur berichtet wird, was heute passiert ist und man andauernd nur das Gesicht des Bloggers sieht, aber nie live dabei ist, wenn der Blogger gerade unterwegs ist. Snapchat sollte schließlich mehr als ein Monolog sein. Daher ist es für mich wichtig, meine Leser mitzunehmen. Besonders gut geeignet sind dafür Events, aber auch einfache Momente, wie ein gemeinsamer Kochabend mit Freunden oder auch gerne mal ein Make-Up Tutorial. Abwechslung ist hier das A und O, damit deine Leser sich immer auf neue Sachen freuen können.

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No Go: Monotone Sprechweise

Es gibt nichts schlimmeres als eine monotone Sprechweise! Aber auch da kann ich mehr als fünf Leute aus meinem Feed aufzählen. Dabei weiß ich bei einigen, dass sie in Wirklichkeit mit viel Emotion und Elan sprechen, aber für Snapchat plötzlich in einen monotonen Sprachfluss verfallen, der langweiliger nicht sein könnte. Da ich mir meistens abends Snaps anschaue, nicke ich teilweise wirklich ein und das ist jetzt nicht übertrieben. Wenn dann noch ein Monolog von gefühlt 10 Snaps ansteht und eine monotone Sprechweise das Merkmal des Bloggers ist, schweife ich leider sehr schnell ab und höre dementsprechend nicht mehr zu.

Schlusswort

Selbstverständlich ist es okay manchmal monoton zu sprechen, sein Gesicht zu zeigen oder eben die gleichen Dinge zu snappen. Schließlich haben die wenigsten von uns ein aufregendes Leben, bei dem wir 24/7 unterwegs sind und tolle Sachen erleben. Ich glaube das Wichtigste ist die eigene Persönlichkeit und was man eben daraus macht. Manchen Bloggern höre ich wirklich gerne zu, wenn sie die ganze Zeit reden, und bei manchen freue ich mich auch, wenn sie das gleiche Make-Up Tutorial zum xten Mal zeigen. Seine Story durchzuplanen wie den eigenen Instagram-Feed, sollte man sowieso nicht, weshalb Spontaneität ein weiterer wichtiger Faktor ist.

Mich findest du unter @VitaCorio auf Snapchat. Aber ich verspreche dir nicht, dass ich selbst alles so befolge (außer das „Hallo Snapchat“, das wirst du niemals von mir zu hören bekommen!), wie ich es hier beschreibe. 

snapchat

Wie heißt du auf Snapchat? Was findest du toll an Snapchat und was stört dich mittlerweile ganz gewaltig?

Wenn du Snapchat noch nicht so ganz verstehst oder jetzt Bock hast noch mehr darüber zu erfahren,wie man Snapchat für Blogger verwenden kann findest du hier ein paar hilfreiche Links:

 


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  1. Für mich ist bei Snapchat noch immer ein riesiges Manko dass es keine Verlinkungen erlaubt.

  2. Liebe Vita,

    Toller Beitrag zu deinen Snapchat Erfahrungen! Ich finde es auch schön Personen zu folgen, die eine gute Mischung von sich und ihrem Leben auf ihrem Account zeigen. Dabei ist das Unperfekte oft gerade das Sympathische. Jeder verkleckert sich mal oder es klappt mal nicht alles so wie es soll. 😉 Ich snappe selbst auch gerne, aber es nimmt schon viel Zeit in Anspruch…

    * Folge mir gerne via -> https://www.snapchat.com/add/nikajulia
    * Den Snapcode findest du übrigens auch auf meiner Blogseite eingebunden, so geht’s noch schneller 🙂 -> http://julieenrose.de/

    LG :-*
    Veronika Julie | JULIE EN ROSE
    MBFW LOOKS >> http://julieenrose.de/

  3. Da gebe ich dir 100% recht.. Meine Follower sehen mich meistens ungeschminkt zwischen dem Alltagswahnsinn und auf Tour mit meinen Freunden 😄😄 du kannst mich unter deelusci0us (mit Null) finden

  4. Johanna

    26 Juli

    Hello!

    Super Artikel, der für Snapchat-Anfängerinnen wie mich (@dinner4friends ist mein Nutzername btw😅) genial ist! Danke!

  5. nathalie

    26 Juli

    schöner Beitrag Liebes, sehe ich genauso wie du 🙂
    LG*

    Nathalie von Fashion Passion Love ♥

  6. feli

    26 Juli

    toller Beitrag! ich hab snapchat gelöscht aber deine knaps habe ich immer gerne angeschaut 🙂 liebe grüße, feli von http://www.felinipralini.de

  7. Eva

    28 Juli

    Ich bin snapchat auch schon verfallen 🙂
    Die Anfänglichen Koordinations-Schwierigkeiten habe ich auch schon abgelegt 😀

    Ich finde es auch immer ganz schrecklich wenn mind. 20 snaps hintereinander nur geredet wird, da schalte ich irgendwann einfach ab…

    Dafür finde ich die Filter umso witziger 😀

    Liebe Grüße Eva

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