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Wie du kreativ bleibst: Inspiration und Ideenfindu...

Wie du kreativ bleibst: Inspiration und Ideenfindung

Hast du ein Projekt anstehen, weißt aber so gar nicht, was du dir einfallen lassen sollst? Stresst du dich in der Uni, bei der Arbeit oder in der Schule, weil du glaubst, dass all deine Kreativität plötzlich den Bach hinunter geht? Dann möchte ich dir jetzt zeigen, wie du kreativ bleiben kannst, auch wenn du gerade an einem Kreatief verzweifelst.

In Zeiten der absoluten Kreatiefs muss ich mir immer wieder bewusst machen, dass die Kreativität irgendwo da in mir drin steckt. Dass ich sie nur herauskitzeln muss. Nur ein bisschen hier und da schauen und mich inspirieren lassen. Dabei mache ich es jedes Mal anders und doch irgendwie gleich.

Augen auf – Wo ich Inspiration finde

Inspiration kann man an jeder Ecke finden (ja ich weiß, das gleiche Blabla steht überall), aber ich nenne dir konkret meine liebsten Inspirationsquellen.

Zum einen ist Pinterest das Beste, was allen Menschen aus der Kreativbranche passieren konnte. Gleichzeitig aber auch das Schlechteste. Denn kaum hast du eine Inspiration gefunden, siehst du schon im nächsten Pin, dass jemand anders diese Idee bereits hatte. Ich benutze Pinterest eher für oberflächliches Inspirieren und fange dort gerne Gefühle, Atmosphären und Momente in meinem Boards ein. Für einen ersten Anstoß eignet sich Pinterest wirklich prima.

Im gleichen Zuge ist auch Tumblr zu nennen. Dort ist im Gegensatz zu Pinterest nicht alles so Fröhlich und mädchenhaft Rosa, sondern etwas nachdenklicher und trüber. Oft pinne ich auch Beiträge von Tumblr auf meinen Pinterest-Boards, damit ich alles an einem Ort habe. Bei Tumblr lasse ich mir gerne in die richtige Grundstimmung bringen, damit ich in eine kreative Phase gelange.

Je nachdem, in welchem Bereich du tätig bist und wofür du Inspiration brauchst, können Artikel aus Zeitungen, Blogs oder auch wissenschaftliche Artikel dir weiterhelfen. Mir hilft besonders theoretischer Input aus dem wissenschaftlichen Bereich zu dem Oberthema, an dem ich arbeiten möchte. Dort werden nämlich Verknüpfungen hergestellt, die dir bei deiner Arbeit helfen können und dich zu neuen Ideen führen können.

Natürlich sind dein Alltag, deine Umgebung und deine Beziehungen auch ein großer Topf an Inspiration. Bist du gerade an einem spannenden Plakat vorbeigelaufen? Fotografiere es. Hattest du ein anregendes Gespräch mit einer Freundin? Notiere dir wichtige Erkenntnisse. Schließlich philosophieren wir alle doch mal gerne über Gott und die Welt und manchmal kommen dabei die besten Ideen heraus. Auch kannst du dich mit anderen Leidensgenossen austauschen und gemeinsam über eure Ideen und Probleme reden.

Sammeln – Ideen ordnen und erweitern

Nachdem du Inspiration gefunden hast, musst du sie nun irgendwo sammeln. Ob analog oder digital, hängt ganz von dir als Typen ab.

Zum Sammeln von Bildern eignen sich Pinterest bzw. Tumblr wieder sehr gut. Wobei du bei Pinterest auch noch die passende Quelle mit Hintergrundinformationen hast, während bei Tumblr das Bild an sich im Vordergrund steht.

Natürlich kannst du auch alles analog sammeln: Ich habe mir dafür ein Notizbuch angelegt, in welchem ich von Inspiration bis hin zu Notizen zu Texten alles aufschreibe. Allein wenn ich nach ein paar Tagen in dem Buch herumblättere, fallen mir neue Verknüpfungen und Assoziationen ein, die ich direkt im Buch niederschreiben kann.

Eine digitale Option, die sowohl Texte als auch Bilder und Notizen übersichtlich zusammenbringt, ist Evernote. Evernote eignet sich super dafür, alles zusammenzubringen und deinen Prozess deutlich zu zeigen. Vor allem für ein Portfolio ist es wie ein digitales Notizbuch, welches du immer bei dir hast. Das Tolle ist, dass du interne Links setzen kannst und so direkt von einem Bereich zum nächsten anknüpfen kannst. Derzeit verwende ich Evernote für ein Projekt von mir und es vereinfacht mir die Arbeit ungemein, da ich sonst einfache Ordnerstrukturen auf meinem Laptop hatte und die Dateien und Ordner immer erst öffnen musste, bevor ich sehen konnte, was sich genau dahinter verbirgt. Praktischerweise werden selbst PDFs in Evernote angezeigt, sodass man alles direkt lesen kann.


Brainstorming – Gefundenes miteinander verknüpfen und ein Projekt entwicklen

Mittlerweile hast du viel Inspiration gefunden und auch alles gesammelt, aber es macht immer noch nicht klick? Dann fehlt dir der letzte Schritt. Jetzt bist du selbst gefragt und musst aktiv werden.

Dabei kannst du ganz klassisch eine Mindmap machen und all den Input nun strukturieren. Was hat Punkt A mit Punkt B zu tun und wie wirkt sich das auf Punkt C aus? Lässt sich Punkt D mit aus Punkt E schließen und wie kannst du Punkt F noch mit einbringen?

Außerdem kannst du dir eine Wand mit all deinen Ideen und Verknüpfungen machen, sodass du sie immer vor deinen Augen hast. Mit Sticky Notes und Bildern bringst du dabei deine Inspiration an die Wand. Diese Variante finde ich besonders hilfreich, wenn man der physische Typ ist und gerne seine Ergebnisse deutlich sehen möchte.

Was ist, wenn das alles nicht funktioniert?

Sollte Nichts davon klappen, gönne dir eine Auszeit. Nimm dir frei vom forcierten Grübeln und erzwungener Kreativität. Langweile dich mal, lenke dich ab und lege dein Projekt für ein paar Tage zur Seite. Manchen Menschen hilft auch Druck (ich gehöre dazu), setze dir dann eine Deadline und höre auf vor dich hin zu plänkeln.

kreativ bleiben
Ich hoffe, ich konnte dir mit diesen Methoden weiterhelfen. Ich habe sie selbst in meinem Studium erprobt und konnte am Ende immer die passende Idee für mein Projekt finden.

Wie bleibst du inspiriert?

Weitere hilfreiche Quellen:

Wie bekommt man Inspiration? Mein bester Tipp, um kreativer zu werden

Meine Leidenschaft zu Grafikdesign + Wie man dauerhaft kreativ bleiben kann

Wie wird man kreativer? Inspiration und Kreativität finden


  1. Genau das ist gerade mein aktuelles Thema : kreativ sein, Themen finden, zufrieden mit dem sein, was man geschrieben hat…puh! Gute Anregungen.

    Neri

  2. Carolin

    13 Februar

    Ein wunderbarer Post und er kommt auch noch genau zur richtigen Zeit! Momentan sitze ich nämlich an der Konzeption meiner Abschlussarbeit and IT’S KILLING ME! 😀 Habe so Angst, dass ich mir ein zu schwieriges Thema ausgesucht habe und total verkacke. Das wird noch heftig bis zum Abgabetermin Ende März…
    Danke für die Verlinkung zu meinem Beitrag! 🙂

  3. Jenni

    13 Februar

    Liebe Vita,

    ich danke dir für diesen Artikel – das Problem mit dem Kreativloch kennt wahrscheinlich so ziemlich jede/r Kreative und ich bilde da keine Ausnahme. Auch, wenn das meistens eher umgekehrt ist (ich habe viel zu viele Ideen im Kopf, als dass ich sie alle so schnell umsetzen könnte, wie ich gerne wollte), herrscht von Zeit zu Zeit doch eher Funkstille.
    Dafür haben sich für mich auch vor allem Pinterest und das analoge Notizbuch bewährt – das alte ist nun voll und die Ideen erschöpft – und ich merke bereits, dass ich dringend ein neues brauche…

    Liebe Grüße
    Jenni

  4. Amelie

    14 Februar

    Liebe Vita,
    toller Artikel mit sehr hilfreichen Anregungen!
    Vor allem der Punkt „Alltag, Umgebung und Beziehungen“ hat mich sehr angesprochen.
    Oftmals sind die banalsten Hilfsmittel ja doch die besten!
    Dank dir werde ich wohl das nächste Mal aus meinem „Kreativloch“ wieder herauskommen! 😉
    Danke dafür!

    Allerliebste Grüße,
    Amelie | https://amelieruna.wordpress.com/

  5. Hang

    14 Februar

    Danke für deine Tipps, liebe Vita ♥ Ich muss im März auch 2 Hausarbeiten abgeben und kann jede Hilfestellung gebrauchen 🙂

    Liebe Grüße ♥
    Hang
    http://hang-tmlss.de

  6. Tabea

    14 Februar

    Meine eigenen Inspirationsquellen habe ich ja schon im Januar auf meinem Blog genannt – aber Pinterest nutze ich da gern, um Rezepte zu finden & aus diesen meine eigenen Rezepte zu kreieren. Tumblr dagegen nutze ich gar nicht und lese lieber nur Blogs und Zeitschriften aller Art.
    Der Alltag und all das ist für mich aber echt die wichtigste Quelle nie endender Ideen!

    Analog wird das Sammeln allerdings nichts – ich nutze hauptsächlich Evernote und zusätzlich Pinterest für Links und Rezepte aus dem Internet. Ich brauche einfach Dinge, auf die ich immer zugreifen kann – und das Handy (Evernote) ist eben immer zur Hand, ein Notizbuch wäre mir meist zu viel zusätzlicher Ballast.
    Visualisieren muss ich aber selten etwas – meist kommt mir ganz von selbst irgendwas in den Sinn.

  7. Melanie

    20 Februar

    Finde das einen richtig guten Beitrag. Manchmal, wenn alles viel zu stressig ist, weiß ich gar nicht wie ich mich ordnen soll. Habe dann auch mal den guten Tipp bekommen, einfach mal alles aufschreiben. Vor allem wenn es darum geht, Beiträge zu schreiben.
    Pinterest liebe ich auch schon seit Monaten. Da speicher ich alles an Bildinspiration rein 😀
    Hmm, Evernote hab ich auch ’ne Zeitlang genutzt kam aber irgendwie nicht so wirklich mit klar. Aber bei dir sieht das richtig gut geordnet und strukturiert aus. Vielleicht versuche ich mich mal wieder dran.

  8. Pinterest liebe ich auch und finde dort immer wieder neue Ideen, auch für Deko in der Wohnung, neue Post´s oder sonstiges 🙂
    Kann schon süchtig machen 😀

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