Travel Diary: Bali

Lang ist’s her, dass ich mich gemeldet habe. Ganze zwei Monate habe ich stillgeschwiegen, aber wieso und weshalb kläre ich dann doch lieber ein anderes Mal. Jetzt soll es erstmal um meine letzten Wochen gehen, die ich ziemlich ereignisreich auf Bali und Lombok verbracht habe. Aber fangen wir doch ganz von vorne an.

Anfang Januar wurde die Idee gesponnen. Super spontan hat meine Arbeitskollegin und Freundin mich über den Schreibtisch hinweg gefragt, ob ich nicht Lust hätte mit ihr nach Bali zu fliegen. Aus einer Schnapsidee wurde Ernst und eine Woche später waren die Flüge schon gebucht.

Ich gebe zu: So „spontan“ war ich lange nicht mehr und bis zum Abflug habe ich mich auch kaum vorbereitet und so wenig wie nie erkundigt. Zum Glück hatte ich Alexa bei mir, denn ohne ihre Planung und ihr Know How, wären wir wahrscheinlich aufgeschmissen gewesen.

Ende März ging es dann schon los und für 2,5 Wochen haben wir die Sonne, wunderschöne Strände und atemberaubende Landschaften genossen.

Düsseldorf – Dubai – Jakarta

Begonnen hat unsere Reise in Jakarta. Wir Füchse dachten uns, dass es eine schlaue Idee wäre der Hauptstadt Indonesiens einen kleinen Besuch abzustatten (nebenbei war der Flug nach Jakarta um einiges günstiger als nach Denpasar auf Bali). Mit Emirates hatten wir auf dem gesamten Flug mehr als genug Essen und eine Reihe von Top Filmen zur Auswahl. Auch wenn der Flug direkt mit zwei Stunden Verspätung losging, lief sonst alles fast wie geplant. Dank unseres Sitznachbarn, der zufälligerweise Pilot war, waren wir immer auf der sicheren Seite und konnten auch die banalsten Fragen stellen, die einem schon immer auf der Zunge lagen. Nach einem dreistündigem Aufenthalt in Dubai, auch hier hatten wir wieder Verspätung, was einem Unwetter geschuldet war, ging es dann weiter.

Letztendlich kamen wir in einer westlichen Großstadt an, die wir so nicht erwartet hatten. Der Aufenthalt hielt aber nur kurz an, da wir erst abends angekommen sind und am nächsten Abend mit der Airline Citilink weitergeflogen sind. Inlandsflüge kriegt man hier zum Schnäppchenpreis. Im Dream Tel Hotel (wunderbarer Blick auf die Stadt) konnten wir  unseren 22h Flug ausschlafen und das erste Mal Nasi Goreng essen. Spoiler Alert: Das Gericht habe ich anschließend bestimmt jeden zweiten Tag gegessen und so langsam vermisse ich es schon. Ein wenig erkundeten wir noch die Stadt, merkten aber schnell: Die Vorfreude auf Bali war zu groß, um sich hier groß umzuschauen.

Unterkunft: Dreamtel Jakarta (sehr schöner Ausblick)

Jakarta

Jakarta

Kuta

Abends landeten wir dann in Denpasar. Verwundert, dass keine Taxen zu sehen waren, versuchten wir es mit der App GO-JEK (Taxi-, Roller-, Lieferservice und vieles mehr in einem) einen Fahrer zu bekommen. Dann kam die große Erleuchtung: Andere Backpacker erklärten uns, dass Neujahr wäre und gerade eine Parade in der Innenstadt stattfinden würde. Daher verlangten die Taxifahrer nicht nur das Zehnfache, sie konnten einen nichtmal bis zum Hostel bringen. Bepackt mit unseren Backpacks durften wir dann die Hälfte der Strecke laufen, nachdem unserer Taxifahrer uns (natürlich unwissentlich) viel zu früh absetzen musste, weil die Straßen gesperrt waren.

Beim Einchecken kam dann die nächste Nachricht: Am nächsten Tag war Silence Day und wir durften unser Hostel nicht verlassen. Ein wenig mussten wir schon über uns selbst lachen, dass wir uns nicht einmal erkundigt hatten. Also genossen wir unseren ersten Tag auf Bali am Pool und lernten direkt ein paar andere Backpacker kennen.

Unterkunft: Kayun Hostel (mit Pool und tollen Innenbereich)


Seminyak

Nach dem Silence Day ging es direkt nach Seminyak. Alle Städte sind so nah aneinandergereiht, sodass ein fließender Übergang entsteht. Dort sind wir von Boutique zu Boutique geschlendert und haben den restlichen Tag am Strand verbracht.

Auch unseren ersten Sonnenuntergang am Strand haben wir hier gesehen und er war unglaublich. Farina hatte mir erzählt, wie wunderbar der Sonnenuntergang in Seminyak ist, aber man muss ihn einfach mit eigenen Augen sehen.

Seminyak Sonnenuntergang

Jimbaran & Uluwatu

Nach Sonnenuntergang ging es dann schon Richtung Süden. Da wir durch den Silence Day einen Tag verloren hatten, hatten wir unseren Plan noch einmal umgeworfen und uns dafür entschieden am Ende noch einmal für zwei Tage nach Kuta zurückzukommen.

Padang Padang Beach

Im Süden haben wir vor allem Strände besucht. Zum Einen wurden es der Padang Padang Strand und der Melasti Strand. Dabei ist letzterer sehr wild gewesen und leider nicht wirklich etwas zum baden, der andere war hingegen sehr geeignet. Den Sonnenuntergang haben wir dann in Uluwatu in der Singlefin’s Bar angeschaut. Die Bar liegt auf den Klippen am Meer und neben einem wunderbaren Blick auf die Sonne, konnte man auch noch zahlreichen Surfern zuschauen.

Unterkunft: Akatara Stay

Melasti Beach

Uluwatu

Nusa Lembongan

Weiter ging es dann zur nächsten Insel. Zu Bali gehören noch Nusa Lembongan und Nusa Penida. Beides wunderschöne Inseln, die mir noch lange in Erinnerung bleiben werden. Unsere Unterkunft hatten wir auf Nusa Lembongan, der kleineren der beiden Inseln. Die Insel erkundeten wir mit dem Roller und haben hier dem Devil’s Tear, dem Dream Beach, aber auch dem Mushroom Beach einen Besuch abgestattet. Schließlich waren wir auch noch am Mangrove Point tauchen und hatten hier eines der für mich inspirierendsten Gespräche seit Langem.

Unterkunft: Kubu Nusa (unglaublich schöne Zimmer)

Kelingking Viewpoint

Nusa Penida

Nusa Penida ist um einiges bergiger als Nusa Lembongan, weshalb wir nicht selber fahren wollten. Daher haben wir uns je einen Fahrer mit einem Roller gemietet und hatten damit gleichzeitig unsere Reiseführer mit uns. Hier haben wir den Broken Beach, den Kelingking Viewpoint, Angel’s Billabong und das Crystal Bay besucht. Alles wunderbare Orte, die man sich unbedingt anschauen sollte. Dabei haben wir nichtmal ein Drittel der Insel gesehen und doch hat allein das Rumfahren und die dabei vorbeiziehende Natur solch einen Eindruck bei mir hinterlassen, dass Bali zu diesem Zeitpunkt schon längst aus dem Rennen war.

Broken Beach

Angel’s Billabong

Dabei kam das Beste erst noch. Denn danach ging es weiter nach Lombok. Mehr dazu im nächsten Beitrag, da dieser hier schon mehr als lang genug ist!

 


  1. Tabea

    28 April

    Das klingt nach einer unheimlich ereignisreichen und spannenden Reise!!! Davon ich gerade doch mehr als neidisch 😉

    Liebe Grüße

  2. Dorothée

    28 April

    Das klingt alles so spannend und toll, da bekommt man direkt Lust auch hinzufliegen. Obwohl Bali nie so wirklich auf meiner ‚must-seen-Liste“ stand. Ich find es ziemlich cool, dass die Reise so spontan entstanden ist. Da merkt man, dass sowas nicht immer im Voraus geplant sein muss sondern auch so seine Reize hat. Ich bin schon total auf den zweiten Post zu deiner Reise gespannt und freu mich natürlich wieder was auf deinem Blog zu lesen!
    Ganz liebe Grüße Doro:)

  3. Carolin

    28 April

    Klingt nach einer abenteuerlichen und unvergesslichen Zeit! Die Bilder sind jedenfalls traumhaft schön! 🙂 Ich bin schon sehr gespannt auf deinen Post zu Lombok, denn das, was ich bisher davon gesehen habe, famd ich großartig. Ich glaube allerdings, ich könnte bei einer so weiten Reise nicht so spontan sein.
    Übrigens freut es mich sehr, wieder von dir zu lesen. 🙂

  4. Du siehst toll aus, liebe Vita und Deine Eindrücke von Bali sind fantastisch.

    Neri (Lebenslaunen ist wieder online)
    Lebenslaunen
    http://www.lebenslaunen.com

  5. Laura

    10 Mai

    Die Bilder sehen so toll aus! Da bekommt man direkt Fernweh! Auf Bali war ich noch nie aber es sieht wirklich traumhaft aus!

    Laura♥
    sparklingpassions.de

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