Recap New York City

New York, die Stadt der Städte mag man wohl sagen. Wo ein Film nach dem anderen spielt und man schon alle Sehenswürdigkeiten kennt, bevor man die Stadt zum ersten Mal sieht. Dieses Jahr habe ich es tatsächlich auch in diese Stadt geschafft und könnte nicht glücklicher darüber sein.

Der Flug

Ende Januar ging es mit dem Flieger Richtung New York. Aber wisst ihr eigentlich, was einen Tag vorher passiert ist? Unser Flug wurde annulliert! Als ich das las, saß ich auf der Arbeit und konnte nicht glauben, dass das stimmen sollte. Wegen „Freezing Fog“ in Amsterdam sollten dort morgens keine Flugzeuge starten oder landen. Nach einigen Stunden mit mulmigen Gefühl im Magen kam dann letztendlich doch die Erleichterung, wenige Stunden später könnten wir einen anderen Flug nehmen und wären somit noch am selben Tag in New York. Na, wenn das nicht direkt ein turbulenter Start war?

Top of the Rock

Top of the Rock

Der Flug selbst hingegen war sehr angenehm. Wir flogen mit KLM, was mein erster Flug mit dieser Airline war. Eine Empfehlung von meiner Seite aus gibt es jedenfalls, denn selbst auf dem 40 Minuten Flug nach Amsterdam bekamen wir einen Snack. Auf dem Langstreckenflug wurden wir dann mit zahlreichem Essen „unterhalten“, wie es eine Freundin gesagt hat, und vertrieben uns die Zeit mit Filmen.

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Times Square

New York City

Das Erste, woran ich dachte, als ich in Manhattan ankam? Ich will ganz schnell ins Hotel! Tatsächlich habe ich mich am ersten Abend so unwohl gefühlt, als wir aus dem Bahnhof Richtung Hotel gingen. So viele Lichter, so viele Menschen und so viel Lärm. Nach einem 10 Stunden Flug war das einfach zu viel für mich. Dennoch sind wir noch zum Times Square gegangen und als ich dort war, ist das unwohle Gefühl gleich weniger geworden.

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Whitney Museum: Frank Stella

Wie ihr wisst, war ich von der Uni aus in New York und neben touristischen Attraktionen wie das Empire State Building, Statue of Liberty oder den Central Park, gab es viel Kultur zu sehen. Wir besuchten das Whitney Museum und das MoMA, sowie einige Galerien in Chelsea und in der Lower East Side. Ich hätte noch viel länger in all den Galerien rumgehen können und noch mehr Museen besuchen, aber man schafft ja nie alles, was man sich vornimmt!

Die Stadt selbst war beeindruckend. Überall Wolkenkratzer und Taxis ohne Ende. So richtig verstanden, dass ich in New York City bin, habe ich allerdings erst als wir auf dem Rockefeller Centre waren und die unglaubliche Skyline gesehen haben. Wie groß und mächtig die Stadt ist, merkt man eben doch nicht, wenn man die einzelnen Streets und Avenues runtergeht.

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Central Park

Hier einmal eine Liste von all den Dingen, die wir an den unterschiedlichen Tagen gemacht haben. Wir haben uns bemüht, jeden  Tag etwas zu schaffen und sind damit auch ganz gut durchgekommen, sodass wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen haben! Bevor ich also lang und breit erzähle:

  • Donnerstag: Ankunft am Abend + Times Square
  • Freitag: Aufbau Ausstellung + Whitney Museum
  • Samstag: Blizzard!
  • Sonntag: Times Square bei Tag + Top of the Rock (es war super leer!)
  • Montag: Central Park + MoMA PS1
  • Dienstag: Workshop + Eröffnung der Ausstellung
  • Mittwoch: Workshop + Galerien Chelsea
  • Donnerstag: 9/11 Memorial +Galerien Lower East Side + China Town + Vortrag + Statue of Liberty
  • Freitag: Central Station + Brooklyn Bridge + Workshop + MoMA
  • Samstag: Abflug und Ankunft in Köln am Sonntagmorgen

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Der Blizzard

Samstag kam dann auch der Blizzard, den ihr vermutlich alle in den Nachrichten mitbekommen habt. Aber ganz ehrlich? Ich habe mich so über den Schnee gefreut! Wir haben wirklich im Schnee herumgetobt und waren zwischendurch in dem ein oder anderen Laden. Als es dann hieß, dass um 4 Uhr alle Geschäfte schließen (viele hatten bereits seit morgens zu) und die Bahnen und Autos nicht mehr fahren dürfen, habe ich das „Drama“ nicht so ganz verstanden. Klar, es hat geschneit, und das ziemlich viel, aber so schlimm hatte ich die Situation eigentlich nicht eingeschätzt. Dennoch war es schön, die Stadt einmal so ruhig zu erleben, wie sie es wohl nur selten ist. Alleine auf den Straßen ohne Lärm, Menschen und dem alltäglichen Trott. So hat auch nicht jeder diese Stadt erlebt.

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Die Unterkunft

Wir haben im Pennsylvania Hotel an der Penn Station gewohnt. Genau eine Haltestelle entfernt ist der Times Square und nur einen Block weiter sind Macy’s und viele andere Läden. Zentraler hätte man wohl nicht wohnen, aber auch nicht touristischer. Das Hotel war in Ordnung, um dort die Nacht zu verbringen, und im Preis-Leistungs-Verhältnis kann man es schon empfehlen. Dennoch ist es keine instagramtaugliche Unterkunft gewesen, aber man kann ja nicht alles haben! Dafür wussten wir immer, wie wir nach Hause kommen, da es direkt neben dem Empire State Building liegt und wir einfach in diese Richtung laufen mussten.

Brooklyn Bridge

Brooklyn Bridge

Essen & Leben

Wer schon einmal in großen Städten war, der weiß, wie teuer es dort werden kann, wenn man abends rausgeht oder auch nur Mittags einen Kaffee trinken möchte. Tatsächlich war ich in dieser Zeit so oft bei Starbucks, wie in den letzten 5 Jahren nicht, vermute ich. Denn während Starbucks in Deutschland relativ teuer ist, ist es in New York eigentlich schon normal, wenn nicht fast sogar günstig. Was uns am meisten gewundert hat? Wie teuer Wasser ist! Wenn ein Wasser schon einen Dollar kostet, darf man doch verwundert sein, oder? Generell stand der Dollarkurs zum Euro eher schlecht für uns, weshalb man beinahe 1 zu 1 rechnen konnte. Doof für uns, aber was soll man machen.

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MoMA PS1

Shoppen

Viele reisen nur fürs Shoppen in die USA (natürlich am besten, wenn der Kurs gut steht). Groß eingekauft habe ich zwar nicht, aber ein paar Schnäppchen konnte ich dennoch machen. Meine Empfehlung: Geht in Second Hand Läden! Dort findet ihr wirklich besondere und schöne Stücke, die nicht jeder hat. Ich habe dort unter anderem einen schwarzen Trenchcoat, den ich nur zu gerne trage, und ein Paar Sneakers von New Balance gefunden. Die Sneakers waren wohl Schicksal, denn eigentlich war ich im Begriff aus dem Laden zu gehen, als sie mir doch ins Auge stachen. Nun besitze ich komplett neue (man sieht keinerlei Gebrauchsspuren), limitierte Schuhe aus dem Jahr 2005. Wisst ihr wie glücklich mich dieser Fund gemacht hat? Mein Grinsen hat noch den ganzen Tag angehalten. Ansonsten ist Adidas in den USA noch relativ günstig, sodass ich mit Kinderschuhen in Größe 40 ein weiteres Schnäppchen machen konnte. Außerdem habe ich mir vor der Reise noch eine Kreditkarte geholt, was das Bezahlen sehr vereinfacht hat.

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Whitney Museum

Meine Tipps

Hier noch ein Paar abschließende Tipps von mir:

  • Kreditkarte beantragen: Erleichtert das Bezahlen und man muss nicht so viel Bargeld mitnehmen.
  • Metrocard holen: Wir sind mit der Bahn gut in New York von Ort zu Ort gekommen, da die Bahnen auch in der Woche die ganze Nacht fahren!
  • New York auch zu Fuß erkunden: Dennoch sollte man New York auch zu Fuß erkunden, denn dann sieht man noch viel mehr von der Stadt!
  • Wechselkurs beachten: Wenn ihr Glück habt, steht bei euch der Kurs besser als bei uns, was fürs Shoppen und Leben dort super ist.
  • Zentral wohnen: Ich würde wieder eine zentrale Unterkunft suchen. Ausnahme: Wenn ihr Manhattan schon gut kennt und die anderen Teile wie Brooklyn oder The Bronx kennenlernen wollt.
  • Steckdosenadapter: In den USA sehen die Steckdosen anders aus, also unbedingt einen Adapter mitnehmen!
  • Freigrenze von 430 Euro beachten: Man darf Waren im Wert von 430€ ausführen ohne Steuern nachzuzahlen. Unbedingt darauf achten.
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Central Station

Wart ihr schon einmal in New York? Würdet ihr gerne einmal hin? Wie habt ihr die Stadt erlebt? Welche andere Städte stehen auf eurer Reiseliste?


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  1. Lizzy

    11 Februar

    Oh mein Gott, hast du diese Posen im Kindergarten gelernt, Vita? Lächerlich! XD

  2. Manon

    11 Februar

    Ich war 2x in New York (: 2011 & 2013 (: das 1. Mal war ein Geburtstagsgeschenk, womit ich nie und nimmer gerechnet hatte^^. das 2. Mal war es wegen meiner Work and Travel Reise. War dort mit 2 Freunden und habe die Reiseführerin gespielt (: und ausgerechnet an meinem Geburtstag hat es gegossen und so konnte ich aufgebrezelt nicht losgehen zu einer Rooftop bar ): hatte so Sandaletten-Ballerinas an und der Boden war nicht nur nass, sondern es floss richtig ): stattdessen begnügten wir im Hostel mit Pizza und haben uns irre lange unterhalten. So war es auch schön (: 2011 habe ich auch im P. Hotel gewohnt, fand es aber nicht schick. Das war ja schon wie im Motel und Mama hat ein neues Zimmer verlangt, weil das erste Schimmel an den Wänden hatte. Dagegen war die Unterkunft im HI Hostel 1000x besser, in dem ich 2013 geschlafen habe. Es liegt zwar nicht mehr zentral, war aber immer noch am Central Park und weil ich mich da schon etwas auskannte, hatte ich auch keine Angst. In New York kann man sich nicht verlaufen und verfahren, finde ich.

    Liebe Grüße

  3. Carina

    11 Februar

    Ich war vor genau einem Jahr in New York und hab mich auf anhieb in diese Stadt verliebt – immer wieder würde ich hinfliegen 🙂
    xx Carina von the golden avenue

  4. Sabrina

    11 Februar

    Ein sehr toller Beitrag mit schönen Fotos♥

  5. Carolin

    11 Februar

    Klingt nach einer verdammt tollen Zeit und die Bilder unterstreichen diesen traumhaften Eindruck noch. Besonders die Museen würden mich auch interessieren. 🙂

  6. bonne

    12 Februar

    Ja, nach NY muss ich auch noch. Unbedingt! Ich liebe Großstädte. Meine Lieblingsstadt in den USA ist immer noch L.A.. Wenn ich den Leuten erzähle, es gäbe nichts schöneres als im Stau in L.A. zu stehen, werde ich immer komisch angeschaut. 🙂
    Das mit dem Blizzard war bestimmt ein tolles Erlebnis. Es ist immer etwas besonderes, wenn man eine Stadt mal in einer besonderen Situation erleben kann. Uns ist das letztens in London passiert. Nach dem Sylvester-Feuerwerk waren noch viele Straßen für den Autoverkehr gesperrt und wir konnten nachts um halb eins durch die Straßen, und mit uns noch viele, viele andere Menschen, laufen.

  7. Jana

    12 Februar

    Ein so toller Bericht, liebe Vita 🙂
    Irgendwie schreckt mich ja die lange Flugzeit von Amerika generell ab. Aber manchmal denk ich mir auch: hach, das musst du doch irgendwann mal sehen…
    Die Omi, die ich 4 Jahre lang im Altersheim besucht habe (bis sie gestorben ist….), hat 20 Jahre in New York gearbeitet und auf Long Island gelebt. Sie meinte auch, dass ich da unbedingt mal hin muss. Sie war auch so zuckersüß und hat ab und an englische Wörter ins Gespräch wie selbstverständlich mit eingebaut 😀
    Es ist halt immer gut, wenn man durch die Uni oder die Arbeit dort hinkommt und mit coolen Kommilitonen dorthin fliegen kann 😉
    <3

  8. Krissisophie

    13 Februar

    Mega cool! Ich will unbedingt auch mal nach NY. Ich war schon so oft in den USA, aber nach New York habe ich es bisher noch nicht geschafft leider. Aber das wird schon noch kommen! 🙂 Das Bild in der Central Station ist wahnsinnig cool.

    Ganz liebe Grüße,
    Krissisophie von the marquise diamond
    http://themarquisediamond.de/

  9. Nerique

    9 März

    Reiseberichte sind so ziemlich die spannendsten Posts für mich. Dein NYC-Trip klingt doch gut. Schön, dass du durch das Studium die Möglichkeit hattest. Dass dir erstmal mulmig zu Mute war, als der Flug annulliert wurde, verstehe ich total. Ich war noch nie in New York. Durch meine Flugangst blieb ich meist in Europa. Habe aber hier sehr viel gesehen und morgen geht es nach Budapest =)

    Neri

  10. Sabrina

    16 September

    Wow das sieht einfach alles so toll aus und vielen lieben Dank für deinen Beitrag.

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