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Wieso du dich entscheiden solltest & wie du die richtige Entscheidung triffst

Wieso solltest du dich entscheiden und wie triffst du überhaupt die richtige Entscheidung? Mit welchen Hilfestellungen du dich besser entscheiden kannst und wann welche Entscheidung vielleicht besser ist, erkläre ich dir jetzt. Wenn du lieber zuhören willst, kannst du dir natürlich auch die Episode aus meinem Podcast „she is art.“ anhören:

Warum du eine Entscheidung treffen solltest

Auch wenn du dich gerne vor einer Entscheidung drücken willst, weil du glaubst, alles sei gut so, wie es ist, musst du hin und wieder eine Entscheidung treffen. Denn es wird sich trotzdem immer etwas ändern, auch wenn du dich selbst gar nicht für oder gegen etwas entschieden hast. In diesem Falle wird dann für dich entschieden und du musst die Entscheidung hinnehmen, ob sie dir gefällt oder nicht. Wenn du also keine Entscheidung triffst, bist du passiv und das Leben entscheidet sozusagen für dich.

Bauch- oder Kopfentscheidung?

Wenn du vor einer Entscheidung stehst, gibt es sicher mehrere Stimmen in deinem Kopf. Ich habe meistens noch eine Stimme in meinem Bauch (im übertragenen Sinne ;)). Dabei schwanke ich zwischen der rationalen und emotionalen Sichtweise und wäge meine Entscheidung anhand dessen ab. Aber was ist nun richtig? Grundsätzlich kommen Bauchentscheidungen aus deinem tiefsten Inneren und drücken das aus, was dein Unterbewusstsein dir vermitteln möchte. Kopfentscheidungen hingegen wägen alle äußeren Umstände ab und lassen eventuell Ängste und Probleme mit einfließen, die so vielleicht nie eintreten werden. Genau deshalb sind die emotionalen Entscheidungen in den meisten Fällen langfristig am besten und verhelfen dir zu einem erfülltem Leben.

Ein kleines Beispiel: Du überlegst, was du studieren möchtest. Rein rational gesehen, wäre ein Job mit gutem Gehalt und Aufstiegschancen gut, daher wäre ein Jura-Studium sicher die richtige Entscheidung. Aber eigentlich zeichnest du viel lieber und machst super gerne Karten für dich und deine Freunde. Dein Bauch sagt dir also, dass du lieber Grafikdesign studieren solltest, auch wenn der Job unsicherer ist und du weniger damit verdienen wirst. Wofür entscheidest du dich?

Die Angst vor falschen Entscheidungen

Meistens kommt die Angst vor falschen Entscheidungen daher, dass man denkt, man würde etwas verpassen. Wählst du Variante A, merkst du plötzlich das Variante B viel besser gewesen wäre. Deshalb wählst du lieber gar nichts und verpasst beide Optionen. In solchen Fällen kannst du dir bewusst machen, dass Entscheidungen nicht immer Exklusivität bedeuten. Du kann sowohl Option A als auch Option B wählen und verpasst dabei nichts. Oder du fängst mit der einen Variante an und probierst dann die nächste Variante, wenn die Entscheidung nicht richtig war. Nicht immer bedeutet eine Entscheidung, dass du etwas anderes verlierst. Viel öfter als du denkst, wirst du einen Kompromiss eingehen können. 

Das 10/10/10-Modell

Häufig wählen wir die kurzfristige Entscheidung, weil wir ein positives Feedback erhalten wollen und uns so schneller belohnen können. Aber nicht immer ist das auch die beste Entscheidung. Mit dem 10/10/10-Modell kannst du testen, welche Entscheidung wirklich besser ist. Was passiert 10 Tage, nachdem ich die Entscheidung getroffen habe, was passiert in 10 Monaten und was in 10 Jahren? Wenn du noch 10 Jahre, nachdem du dich entschieden hast, von der Wahl profitierst, solltest du diese Entscheidung wählen. Natürlich ist das eher auf „lebensverändernde“ Entscheidung auszurichten, aber auch kleine Entscheidungen können in einigen Jahren große Effekte haben (zum Beispiel, dass du jeden Tag zum Sport gehst und somit langfristig fit und gesund sein wirst).

Fehler zulassen

Wenn du merkst, dass du dich doch falsch entschieden hast, gib es ruhig zu. Nur so kannst du dich selbst von der Entscheidung befreien und wieder offen für andere Möglichkeiten sein. Beschönige nichts und sei ehrlich zu dir selbst. Auch bei einer Fehlentscheidung kannst du in den meisten Fällen etwas daraus ziehen und dich selbst besser kennenlernen. Selbst wenn du schon eine Entscheidung getroffen hast, kannst du dich immer wieder neu entscheiden. Dabei ist das Wichtigste, dass du es einfach loslegst und machst!

Wie entscheidest du dich? Drückst du dich oft vor Entscheidungen?

 

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Vita schreibt über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als junge Frau. Sie erzählt seit 2012 von ihren Lieblingsmomenten, Wünschen und Rückschlägen. Der Blog "Vita Corio" ist ein persönlicher Lifestyle Blog, welcher Vita über all die Jahre hinweg begleitet.

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  1. Lena

    10 Juli

    Hallo Vita, dein Beitrag kommt sehr passend, da ich mich in den nächsten Wochen für einen Studiengang sowieso einen Wohnort entscheiden muss. Gehe ich in die Stadt die mir am besten gefällt? Oder ist die Wahl des Studienganges wichtiger? Oder gehe ich einen Kompromiss ein? Das 10/10/10-Modell erscheint mir für die Entscheidung als eine gute Idee :) Danke dafür! Alles Liebe, Lena

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